Mittelmeerfische

Dass das Mittelmeer ein echtes Urlaubsparadies darstellt, konnten Sie auf unserer Seite schon feststellen. Jedoch auch unter Wasser findet sich ein Paradies, welches Taucherherzen höher schlagen lässt. Die große Artenvielfalt im europäischen Binnenmeer ist unbeschreiblich.

Frische Fischgerichte aus dem Mittelmeer sind auch für einen ausgewogenen, kalorienarmen Speiseplan eine hervorragende Ergänzung. Fisch ist gesund, da Krankheiten und die verschiedensten Beschwerden vorgebeugt werden können.

Bekannte Fische im Mittelmeer sind zum Beispiel der Barrakuda, der Schnepfenfisch, der Blauhai, der Eberfisch oder der Zwerg-Zackenbarsch. Der Barrakuda ist ein Raubfisch, der vor allem an der Küste anzutreffen ist. Junge Fische dieser Art leben in Schwärmen, während ausgewachsene Barrakudas im offenen Meer alleine unterwegs sind. Der Schnepfenfisch ist ein zahnloser, sehr schmaler Fisch, der bis zu 1000m unter dem Meeresspiegel lebt. Der Blauhai kann bis zu 2m groß werden und geht vorzugsweise nachts auf Nahrungssuche.

Durch die typischen Umweltprobleme des Mittelmeers, wie auch die Verschmutzung des Meeres, wurden auch die Fischarten beeinflusst. Um diesen bedeutenden Lebensraum für Tier und Mensch zu erhalten, hat die EU entsprechende Maßnahmen zu einem Schutz dieses bedeutenden  Ökosystems eingeleitet.

Doch auch der Reisende kann im Urlaub auf einen umweltbewussten Umgang Wert legen. Vermeiden Sie Fischarten, wie Lachs und Scholle, die in den Restaurants zwar angeboten werden, die in der Regel aber nicht aus dem Mittelmeer stammen, sondern aus Asien eingeflogen wurden. Meeresbiologen warnen allgemein vor dem Verzehr von sogenannten „Einwanderern“. Damit sind Fischarten gemeint, die beispielsweise durch klimatische Veränderungen im Mittelmeer ein neues Hause gefunden haben und eigentlich ihre Heimat woanders haben. Dazu gehört beispielsweise der Fisch „Lagocephalus sceleratus“ , der durch den Suezkanal aus dem Roten Meer ins Mittelmeer gewandert ist.

Eigentlich ist dieser Fisch ein echter Geheimtipp und Delikatesse, doch während der Brutzeit in den Sommermonaten stößt dieser Fisch das Nervengift Tetrodoxin aus. Falls man den Fisch also in dieser Zeit auf dem Teller serviert bekommt, der könnte einer tödlichen Gefahr ausgesetzt sein.

Achten Sie beim Restaurantbesuch außerdem darauf, dass die Fische groß genug sind. Das Angebot an Babyfischen wird immer häufiger, dabei haben genau diese keine Chance sich fortzupflanzen, bevor sie verzehrt werden. Das stellt wiederum eine ungemeine Belastung für die Unterwasserwelt dar.

TIPP:
Lassen Sie sich einen Wein aus der Region zu Ihrem Fisch empfehlen, seien Sie offen für neues und versuchen Sie auch einmal eine neue Geschmacksrichtung. Haben Sie dann im Urlaub Ihren Lieblingswein gefunden, können sie  sich einen Lieferanten für Ihren Wein beispielsweise bei WeinImWWW heraussuchen und ein bischen Urlaub nach Hause zaubern.

Guten Appetit!